Landesverband der Musikschulen Sachsen-Anhalt e.V.

Der LVdM ist Träger- und Fachverband für 20 Musikschulen in kommunaler Trägerschaft mit zahlreichen Bezirks- und Außenstellen sowie Stützpunkten und Unterrichtsstätten. Knapp 1.000 Lehrkräfte unterrichten hier ca. 20.000 Schüler*innen.

Unsere News & Ankündigungen

6. SARS-CoV-Eindämmungsverordnung

Gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 16 ist es ab dem 28.05.2020 möglich, Musikschulen mit Ausnahme des Gesangsunterrichts für den Publikumsverkehr zu öffnen. Das heißt, dass unseren Empfehlungen entsprochen worden ist und nun auch der Unterricht mit Blasinstrumenten wieder durchgeführt werden kann.

Als Voraussetzung werden die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Zugangsbeschränkungen nach § 2 Abs. 1 angeführt. Das bedeutet konkret:

  • Beachtung der Hygienevorschriften entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts
  • 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören
  • verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime mit einem eigenen Hygienekonzept
  • Vermeidung einer Ansammlung von mehr als zehn Personen, insbesondere bei Warteschlangen von Besucher*innen
  • Information der Musikschulnutzer über gut sichtbare Aushänge
  • Zugangsbeschränkungen oder Einlasskontrollen, wenn die 1,5 Meter-Abstandsregelung nicht eingehalten werden kann
  • Ausschluss von Personen mit erkennbaren Symptomen einer COVID-19 Erkrankung oder jeglicher Erkältungssymptomen

Eine ausdrückliche Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung, wie etwa für Ladengeschäfte oder im öffentlichen Personennahverkehr, besteht auch mit dieser Verordnung für Musikschulen nicht.

Da aufgrund der 6. Corona-Verordnung die Musikschulen nun auch wieder öffentlich zugänglich sind, können unter den oben genannten Maßgaben (bis auf Gesang und damit auch Chor) auch die Orchester- und Ensemblearbeit sowie öffentliche Prüfungen und Konzerte durchgeführt werden.

5. SARS-CoV-Eindämmungsverordnung

Seit dem 2. Mai 2020 gilt die 5. SARS-CoV-Eindämmungsverordnung. Folgendes ist hier geregelt:

  • Nach § 4 Abs. 3 Nr. 14 dürfen weiterhin Musikschulen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden.
  • Entsprechend § 4 Abs. 6 ist hiervon abweichend eine Öffnung für Einzel- und Kleingruppenunterricht bis zu fünf Personen bei Einhaltung der Hygieneregeln nach § 1 Abs. 6 zulässig. Dieses gilt nicht für den Gesangsunterricht und den Unterricht mit Blasinstrumenten.
  • Die Hygieneregeln nach § 1 Abs. 6 sind wie folgt definiert:
    • Zwischen den Teilnehmenden (also sich allen in der Musikschule befindenden Personen) ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
    • Die anwesenden Personen müssen in einer Anwesenheitsliste erfasst werden, die mindestens den Vor- und Familiennamen, die vollständige Anschrift und die Telefonnummer enthalten muss. Die Liste ist von dem Veranstalter (also der Musikschulleitung) für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren und dem Gesundheitsamt auf Verlangen vollständig auszuhändigen. Spätestens nach zwei Monaten ist die Liste zu löschen.
    • Personen mit erkennbaren Symptomen einer COVID-19-Erkrankung oder jeglicher Erkältungssymptomen sind (vom Unterricht) auszuschließen.
    • Die Teilnehmenden müssen abgefragt werden, ob sie innerhalb der letzten 14 Tage aus dem Ausland zurückgekehrt sind oder ob sie in Kontakt zu Rückkehrenden standen oder Kontakt zu infizierten Personen hatten; diese Personen sind auszuschließen, soweit sie eine der Fragen mit ja beantworten.
    • Die Teilnehmenden sind aktiv und geeignet über allgemeine Schutzmaßnahmen wie Händehygiene, Abstand halten und Husten- und Nies-Etikette zu informieren.

Dieses bedeutet, dass mit dieser Verordnung für Musikschulen weder eine Mund-Nasen-Bedeckung noch eine Zugangsbeschränkung oder Einlasskontrolle vorgeschrieben ist.

Darüber hinaus sind auch die allgemeinen Hygieneregeln nach § 2 zu beachten, die zusätzlich Folgendes regeln:

  • Die Hygienevorschriften sind entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zu beachten.
  • Ein verstärktes Reinigung- und Desinfektionsregime, zu dem unter Beachtung der jeweiligen Gegebenheiten in der Einrichtung ein Konzept zu erstellen ist, welches die aktuellen Empfehlungen der allgemeinen Hygiene berücksichtigt

Absage 26. Musikschultage des Landes Sachsen-Anhalt

Angesichts der vierten SARS-CoV-2-Eindämmungsverodnung vom 16. April 2020 müssen wir uns leider dafür entscheiden, die am 5. und 6. Juni 2020 geplanten 26. Musikschultage des Landes Sachsen-Anhalt abzusagen.
Gerade beim Band-Abend gehen wir von einer größeren Veranstaltung mit zahlreichen Besuchern aus, die entsprechend der Verordnungsbegründung bis Ende August nicht möglich ist. Außerdem hätten unsere Orchester und Bands ohnehin keine Zeit, sich ausreichend vorzubereiten; auch ein Mindestabstand von 1,50 Meter lässt sich in den Orchestern und im Publikum nicht realisieren.

Gleichzeitig beabsichtigen wir jedoch, die 26. Musikschultage auf das nächste Jahr zu verschieben. Hierfür haben wir bereits den 28. bis 29. Mai 2021 in der Landeshauptstadt Magdeburg ins Auge gefasst. Sobald wir für diesen Termin eine definitive Zusage haben, werden wir Sie hierüber umgehend informieren.

Die gesellschaftliche Bedeutung der Musikschule in Zeiten der Coronakrise

Das Coronavirus stellt uns gegenwärtig vor große Herausforderungen. Alles, was wir bisher als selbstverständlich betrachtet haben, fehlt auf einmal: Unsere Kinder können nicht wie gewohnt morgens in die Kita und in die Schule gehen, während wir wie üblich zur Arbeit fahren. Die lang ersehnten Treffen mit Freuden und Verwandten, gerade jetzt zu Ostern, fallen aus und werden im öffentlichen Raum sogar unter Strafe gestellt. Kein Kaffeetrinken mehr in der belebten Fußgängerzone am Samstagvormittag, kein Theaterbesuch, keine Kneipe, keine Disko, kein Museum, kein Sportverein, keine Stadtbücherei, kein Händeschütteln. Alles ist grundlegend anders. Wir drängen uns aus gutem Grund in die eigene Isolation, um einen unsichtbaren Gegner zu bekämpfen.

Dann finden wir uns wieder in unserer kleinen Wohnung des großen Mehrfamilienhauses. Sie dürfen wir nur noch aus wichtigem Grund verlassen. Hier sollen wir jetzt ausharren und auf die Rückkehr der guten alten Zeiten vor der Coronakrise hoffen – Datum unbekannt. Am Küchentisch müssen wir jetzt unsere Arbeit per Homeoffice erledigen, während wir gleichzeitig für unser eigenes Kind Lehrerin sein sollen. Austoben auf dem Spielplatz? Ach ja, das ist ja auch unter Strafe gestellt.

Zum Glück steht da ja noch die Geige. Wenn unser Kind anfängt, auf ihr zu spielen, vergisst es das Chaos und die Ungewissheit, die es umgibt und steigt ein in die Welt der Musik ohne Coronavirus und Kontaktsperre. Und zum Glück haben wir nach langer Wartezeit doch noch einen Unterrichtsplatz an der öffentlichen und staatlich anerkannten Musikschule erhalten. Wenn unser Kind weiter so übt, sagt die Lehrerin, kann es bald am leistungsorientierten Unterricht teilnehmen.

Natürlich kann an den staatlich anerkannten Musikschulen in Sachsen-Anhalt der Unterricht derzeit nicht in den Räumen der Musikschule stattfinden. Das heißt aber nicht, dass er gänzlich ausfällt. Praktisch alle der über 900 Lehrkräfte halten gegenwärtig den Kontakt mit ihren Schülern aufrecht und erteilen Fernunterricht, sei es über digitale Medien, Telefon oder regelmäßiges Zusenden von Unterrichtsmaterialien.

Jeder weiß, dass selbst die noch so modernste digitale Kommunikation den normalen Musikschulunterricht niemals ersetzen kann. Doch es gibt bei Schülern und Lehrkräften einen starken Willen, den Unterricht aufrecht zu halten, sich weiter dem Instrument zu widmen, in Übung zu bleiben, egal wie. Gerade jetzt, um den eigenen Zufluchtsort aus der Coronakrise zu bewahren und die sozialen Spannungen auszugleichen.

Einmal mehr wird deutlich, dass der Instrumental- und Vokalunterricht unserer Musikschulen mehr ist als nur bloße Freizeitbeschäftigung. Die Musikgeschichte zeigt, dass schon immer das aktive Musizieren den Menschen geholfen hat, gesellschaftliche und persönliche Krisen erfolgreich zu meistern. Doch erst durch die Gründung der öffentlichen Musikschulen ist dieses kein Privileg mehr eines gehobenen Bildungsbürgertums, sondern ein entscheidendes Gut für eine breite Bevölkerungsschicht, unabhängig der Finanzkraft der jeweiligen Elternhäuser.

Gerade in Zeiten verordneter Isolation tritt diese kulturelle Errungenschaft besonders deutlich hervor. Und gerade deshalb sollte sich das Land Sachsen-Anhalt nochmals seiner Verantwortung für die staatlich anerkannten Musikschulen bewusst werden.

LVdM-Geschäftsstelle im Home-Office

Zur Eindämmung der Corona-Infektionsgefahr ist die LVdM-Geschäftsstelle den Empfehlungen des Landesverwaltungsamtes gefolgt und bis auf Weiteres im Home-Office tätig.

Wir sind dennoch jederzeit für Sie erreichbar.

per Mail:             LVDM-LSA@t-online.de
telefonisch:        0391/727278-0 Frau Timm (Rufumleitung ist eingerichtet)

Für Fragen zu Projekten können Sie auch weiterhin unsere Festnetznummern (0391/727278-13 Frau Tautz und 727278-11 Herr Kaluza) verwenden. Hier ist ebenfalls eine entsprechende Rufumleitung eingerichtet.

Eingehende Post wird regelmäßig entgegengenommen und bearbeitet. Kleine Verzögerungen bitten wir zu entschuldigen.

Außerdem sind wir kontinuierlich bemüht, musikschulrelevante Fragen, die durch die Corona-Epidemie entstehen, zu klären. Wir halten Sie ständig über die Ergebnisse per Mail auf dem laufenden.

Verlängerung der Anmeldefrist für das Ensemble Junge Musik Sachsen-Anhalt (EJM)

Aus aktuellem Anlass möchten wir auf die Verlängerung der Anmeldefrist für das Ensemble Junge Musik Sachsen-Anhalt (EJM) hinweisen.
Geben Sie die Information bitte gerne an interessierte junge Musiker*innen weiter!

Werde Teil einer neuen Musikgeneration! // ENSEMBLE JUNGE MUSIK SACHSEN-ANHALT (EJM)

Ihr möchtet neue musikalische Formen entdecken, begebt euch mit Freude in unbekannte Klangräume und möchtet gemeinsam mit einem großen Ensemble Akzente in der zeitgenössischen Musik setzen? Dann laden wir euch herzlich dazu ein, euch im Ensemble Junge Musik Sachsen-Anhalt (EJM) anzumelden.

Weitere Informationen findet ihr auf unserer Website: https://www.musikschulen-in-sachsen-anhalt.de/ensemble-junge-musik/

Termine

< 2020 >
Mai 18 - Mai 24
  • 18
    Keine Veranstaltungen
  • 19
    Keine Veranstaltungen
  • 20
    Keine Veranstaltungen
  • 21
    Keine Veranstaltungen
  • 22
    Keine Veranstaltungen
  • 23
    Keine Veranstaltungen
  • 24
    Keine Veranstaltungen

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     ■ Versammlungen/Konferenzen
     
■ Weiterbildungen
     ■ MäBi

Landes­verband

Der LVdM ist Träger- und Fachverband für 20 Musikschulen in kommunaler Trägerschaft mit zahlreichen Bezirks- und Außenstellen sowie Stützpunkten und Unterrichtsstätten. Knapp 1.000 Lehrkräfte unterrichten hier ca. 20.000 Schüler*innen.

Landesverband der Musikschulen Sachsen-Anhalt e.V.
Anschrift: Katharinenturm, Breiter Weg 31, 39104 Magdeburg
Telefon: 0391 / 72 72 78-0
Fax: 0391 / 72 72 78-29
E-Mail: LVDM-LSA@t-online.de

Termine

Übersicht unserer Termine für Konzerte, Arbeitsphasen der Orchester und Ensembles, MäBi u.v.m.

5 - 6

Juni

2020

26. Musikschultage des Landes Sachsen-Anhalt

in Magdeburg

 

 

22

August

2020

16 Uhr

Landes-Akkordeon-Ensemble Sachsen-Anhalt

in der Klosterkirche Ilsenburg

 

11

Oktober

2020

16 Uhr

Landes-Akkordeon-Ensemble Sachsen-Anhalt

in der Stadtkirche Wittenberg

 

23

Oktober

2020

17 Uhr

LandesGitarrenOrchester
Sachsen-Anhalt

in der St.-Sylvestri-Kirche in Wernigerode

 

 

24

Oktober

2020

17 Uhr

Sinfonische Musikschulorchester Sachsen-Anhalt

in der Konzerthalle Ulrichskirche Halle

Platzreservierung empfohlen!

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Kontakt der Geschäftsstelle

Landesverband der Musikschulen Sachsen-Anhalt e.V.


Anschrift: Katharinenturm
Breiter Weg 31
39104 Magdeburg
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