Aktuelles zum Corona-Virus

 

Vorbemerkung
– In der Eindämmungsverordnung definiert das Land die Mindestanforderungen als allgemeiner Rahmen, der nachstehend auf den Bereich der Musikschulen übertragen wird. Darüber hinaus werden die zuständigen Behörden berechtigt, die Einhaltung der erweiterten Schutzmaßnahmen zu überprüfen und weitere Auflagen zu erteilen.

Generelle Musikschulschließung und Ausnahmeregelung für Prüfungen
– Musikschulen dürfen vom 16.12.2020 bis einschließlich zum 10.01.2020 nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Sämtliche Veranstaltungen sind untersagt. Digitale Kommunikations- und Lernformen sind weiterhin nutzbar.
– Allerdings können bereits anberaumte Prüfungen in den Musikschulen durchgeführt werden. Hierfür gelten die nachstehenden Vorschriften.

Allgemeine Hygienevorschriften
– Die Hygienevorschriften müssen entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts beachtet werden.
– Notwendig ist ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen.

Abstandsreglungen und Mund-Nasen-Bedeckung
– Innerhalb des Musikschulgebäudes und auf dem Schulgelände ist zu anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Bei Chören und ähnlichen Gesangsgruppen gilt ein Mindestabstand von 2 Metern. Dort, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht einhalten werden kann, ist von allen Personen, die sich dort aufhalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dieses gilt nicht für Bereiche, die ausschließlich dem pädagogischen, administrativen oder technischen Personal der Schule vorbehalten sind und in Büros zur Einzelnutzung.
– Ausgenommen von der Mund-Nasen-Bedeckung sind Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahrs, Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitpersonen und im Bedarfsfall Personen, die mit diesen kommunizieren sowie Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung, einer Schwangerschaft oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist.
– Unberührt bleibt die Verpflichtung der Arbeitgeber zur Einhaltung der jeweiligen Arbeitsschutzbestimmungen.
– Bei Nutzung geeigneter physischer Abtrennungsvorrichtungen (z.B. Plexiglaswänden) darf die Mindestabstandsregelung unterschritten werden.
– Die Abstandsregelungen sind insbesondere durch räumliche Trennungen, durch Anordnung oder Freihaltung von Sitzplätzen, durch das Anbringen von Abstandsmarkierungen oder durch verstärkten Personaleinsatz sicherzustellen. Nur wenn dieses nicht möglich ist, muss eine Zugangsbeschränkung oder Einlasskontrolle erfolgen, die sicherstellt, dass sich in den Räumlichkeiten sowie auf dem Außengelände nur höchstens so viele Besucher*innen aufhalten, dass Ansammlungen von mehr als fünf Personen vermieden werden.

Hygienekonzept
– Die Musikschule muss ein Konzept erstellen, das die aktuellen Empfehlungen der allgemeinen Hygiene berücksichtigt und das auf Verlangen der zuständigen Gesundheitsbehörde vorzulegen ist. Die Behörden sind berechtigt, die Einhaltung der erweiterten Schutzmaßnahmen zu überprüfen und weitere Auflagen zu erteilen.

Warteschlangen
– Ansammlungen von mehr als fünf Personen, insbesondere in einer Warteschlange, sind zu vermeiden. Dieses gilt nicht für Angehörige des eigenen Hausstandes, für Zusammenkünfte von Kindern bis 14 Jahren, die mit einer dieser Personen verwandt sind oder deren Hausstand angehören und für den Betrieb von Einrichtungen, in denen Menschen bestimmungsgemäß zumindest kurzfristig zusammenkommen müssen.

Informationen
– In der Musikschule müssen Informationen zu den Schutzmaßnahmen und Abstandsregelungen gut sichtbar ausgehängt werden.

Zuwiderhandlungen
– Bei Zuwiderhandlungen sind unverzüglich Hausverbote auszusprechen.

 

 

 

Vorbemerkung
– In der Eindämmungsverordnung definiert das Land die Mindestanforderungen als allgemeiner Rahmen, der nachstehend auf den Bereich der Musikschulen übertragen wird. Im Bereich ihrer örtlichen Zuständigkeit können die Landkreise und kreisfreie Städte weitergehende Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie festlegen.

Besondere Änderungen zur Achten Eindämmungsverordnung
– Musikschulen dürfen weiterhin geöffnet bleiben. Allerdings sind vom 01.12.2020 bis zum 20.12.2020 alle Veranstaltungen prinzipiell untersagt. Hierzu zählen Veranstaltungen, die auf einer besonderen Veranlassung beruhen. Aus Sicht des LVdM sind dieses z.B. Schülervorspiele mit externem Publikum. Prüfungsvorspiele, Theoriegruppen, Orchester- und Ensembleproben sowie Sitzungen innerhalb des Leitungs- und Lehrkräfteteams dürften nach Einschätzung des LVdM auch weiterhin möglich sein, da sie zum Unterricht gehören, relevant für die Leistungsnachweise gemäß MSG sind, auf keiner besonderen Veranlassung beruhen und bei ihnen (entsprechend § 2a Abs. 1) Menschen für den zulässigen Betrieb der Musikschule bestimmungsgemäß zumindest kurzfristig zusammenkommen müssen.
– Entsprechend § 4a Abs. 3 Nr. 7 dürfen Tanz- und Ballettschulen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Dieses betrifft aus Sicht des LVdM auch einen möglichen Tanz- und Ballettunterricht an den Musikschulen.

Allgemeine Hygienevorschriften
– Die Hygienevorschriften müssen entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts beachtet werden.
– Notwendig ist ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen.

Abstandsreglungen
– Zu anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, soweit möglich und zumutbar. Im Einzelunterricht braucht dieser Mindestabstand nicht eingehalten werden, da die Abstandsregelung nicht gilt für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen (oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern). Davon ausgenommen sind der Gesangsunterricht sowie die Zusammenkunft von Chören zum Zweck der Probenarbeit. Hier ist ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten. Bei Nutzung geeigneter physischer Abtrennungsvorrichtungen (z.B. Plexiglaswänden) dürfen alle Mindestabstandsregelungen unterschritten werden.
– Die Abstandsregelungen sind insbesondere durch räumliche Trennungen, durch Anordnung oder Freihaltung von Sitzplätzen, durch das Anbringen von Abstandsmarkierungen oder durch verstärkten Personaleinsatz sicherzustellen. Nur wenn dieses nicht möglich ist, muss eine Zugangsbeschränkung oder Einlasskontrolle erfolgen, die sicherstellt, dass sich in den Räumlichkeiten sowie auf dem Außengelände nur höchstens so viele Besucher*innen aufhalten, dass Ansammlungen von mehr als zehn Personen vermieden werden.

Mund-Nasen-Bedeckung
– Besucher*innen, die in den Musikschulen die Abstandsregelungen nicht einhalten können (z. B. in engen Gängen), müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung (nichtmedizinische Alltagsmaske) tragen. Ausgenommen sind hiervon Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahrs, Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitpersonen und im Bedarfsfall Personen, die mit diesen kommunizieren sowie Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung, einer Schwangerschaft oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist.

Warteschlangen
– Ansammlungen von mehr als zehn Personen, insbesondere in einer Warteschlange, sind zu vermeiden. Dieses gilt nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern.

Hygienekonzept
– Die Musikschule muss ein Konzept erstellen, das die aktuellen Empfehlungen der allgemeinen Hygiene berücksichtigt und das auf Verlangen der zuständigen Gesundheitsbehörde vorzulegen ist. Die Behörden sind berechtigt, die Einhaltung der erweiterten Schutzmaßnahmen zu überprüfen und weitere Auflagen zu erteilen.

Informationen
– In der Musikschule müssen Informationen zu den Schutzmaßnahmen und Abstandsregelungen gut sichtbar ausgehängt werden.

Zuwiderhandlungen
– Bei Zuwiderhandlungen sind unverzüglich Hausverbote auszusprechen.

 

 

 

Vorbemerkung
– In der Eindämmungsverordnung definiert das Land die Mindestanforderungen als allgemeiner Rahmen, der nachstehend auf den Bereich der Musikschulen übertragen wird. Im Bereich ihrer örtlichen Zuständigkeit können die Landkreise und kreisfreie Städte weitergehende Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie festlegen.

Besondere Änderungen zur Achten Eindämmungsverordnung
– Musikschulen dürfen weiterhin geöffnet bleiben. Allerdings sind vom 02.11.2020 bis zum 30.11.2020 alle Veranstaltungen prinzipiell untersagt. Hierzu zählen Veranstaltungen, die auf einer besonderen Veranlassung beruhen. Aus Sicht des LVdM sind dieses z.B. Schülervorspiele mit externem Publikum. Prüfungsvorspiele, Theoriegruppen, Orchester- und Ensembleproben sowie Sitzungen innerhalb des Leitungs- und Lehrkräfteteams dürften nach Einschätzung des LVdM auch weiterhin möglich sein, da sie zum Unterricht gehören, relevant für die Leistungsnachweise gemäß MSG sind, auf keiner besonderen Veranlassung beruhen und bei ihnen (entsprechend § 2a Abs. 1 Satz 2) Menschen für den zulässigen Betrieb der Musikschule bestimmungsgemäß zumindest kurzfristig zusammenkommen müssen.

Allgemeine Hygienevorschriften
– Die Hygienevorschriften müssen entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts beachtet werden.
– Notwendig ist ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen.

Abstandsreglungen
– Zu anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, soweit möglich und zumutbar. Im Einzelunterricht braucht dieser Mindestabstand nicht eingehalten werden, da die Abstandsregelung nicht gilt für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen (oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern). Davon ausgenommen ist der Gesangsunterricht sowie die Zusammenkunft von Chören zum Zweck der Probenarbeit. Hier ist ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten. Bei Nutzung geeigneter physischer Abtrennungsvorrichtungen (z.B. Plexiglaswänden) dürfen alle Mindestabstandsregelungen unterschritten werden.
– Die Abstandsregelungen sind insbesondere durch räumliche Trennungen, durch Anordnung oder Freihaltung von Sitzplätzen, durch das Anbringen von Abstandsmarkierungen oder durch verstärkten Personaleinsatz sicherzustellen. Nur wenn dieses nicht möglich ist, muss eine Zugangsbeschränkung oder Einlasskontrolle erfolgen, die sicherstellt, dass sich in den Räumlichkeiten sowie auf dem Außengelände nur höchstens so viele Besucher*innen aufhalten, dass Ansammlungen von mehr als zehn Personen vermieden werden.

Mund-Nasen-Bedeckung
– Besucher*innen, die in den Musikschulen die Abstandsregelungen nicht einhalten können (z. B. in engen Gängen), müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung (nichtmedizinische Alltagsmaske) tragen. Ausgenommen sind hiervon Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahrs, Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitpersonen und im Bedarfsfall Personen, die mit diesen kommunizieren sowie Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung, einer Schwangerschaft oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist.

Warteschlangen
– Ansammlungen von mehr als zehn Personen, insbesondere in einer Warteschlange, sind zu vermeiden. Dieses gilt nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern.

Hygienekonzept
– Die Musikschule muss ein Konzept erstellen, das die aktuellen Empfehlungen der allgemeinen Hygiene berücksichtigt und das auf Verlangen der zuständigen Gesundheitsbehörde vorzulegen ist. Die Behörden sind berechtigt, die Einhaltung der erweiterten Schutzmaßnahmen zu überprüfen und weitere Auflagen zu erteilen.

Informationen
– In der Musikschule müssen Informationen zu den Schutzmaßnahmen und Abstandsregelungen gut sichtbar ausgehängt werden.

Zuwiderhandlungen
– Bei Zuwiderhandlungen sind unverzüglich Hausverbote auszusprechen.

 

 

Entsprechend der siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 30. Juni 2020 können Musikschulen in Sachsen-Anhalt ab dem 2. Juli 2020 ihr gesamtes Unterrichtsangebot für den Publikumsverkehr öffnen. Hierfür gelten folgende Voraussetzungen:

Grundsätzliches

  • Die Hygienevorschriften entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts müssen beachtet werden.
  • Notwendig ist ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime einschließlich regelmäßigen Lüftens in geschlossenen Räumen.

Abstandsreglungen

  • Zu anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, soweit möglich und zumutbar. Beim Gesangsunterricht ist ein vergrößerter Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten.
  • Die Abstandsregelungen sind insbesondere durch räumliche Trennungen, durch Anordnung oder Freihaltung von Sitzplätzen oder durch das Anbringen von Abstandsmarkierungen sicherzustellen. Nur wenn dieses nicht möglich ist, muss eine Zugangsbeschränkung oder Einlasskontrolle erfolgen, die sicherstellt, dass sich in den Räumlichkeiten sowie auf dem Außengelände nur höchstens ein/e Besucher*in je 10 Quadratmeter Fläche aufhält.
  • Die Abstandsregelungen gelten nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern. Das bedeutet, dass es im Einzelunterricht nicht mehr notwendig ist, die Abstandsregeln einzuhalten. Hiervon ausgenommen ist der Gesangsunterricht mit einem Mindestabstand von zwei Metern.
  • In räumlichen Bereichen, in denen die Abstandsregelungen nicht eingehalten werden können (z. B. in engen Gängen), ist eine Mund-Nasen-Bedeckung (nichtmedizinische Alltagsmaske) zu tragen. Ausgenommen sind hiervon Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahrs, Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitpersonen und im Bedarfsfall Personen, die mit diesen kommunizieren sowie Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung, einer Schwangerschaft oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist.

Warteschlangen

  • Ansammlungen von mehr als zehn Personen, insbesondere in einer Warteschlange, sind zu vermeiden. Dieses gilt nicht für Zusammenkünfte mit Angehörigen aus maximal zwei Hausständen oder mit nahen Verwandten sowie deren Ehe- und Lebenspartnern.

Anwesenheitslisten

  • Besucher von Musikschulen müssen in einer Anwesenheitsliste erfasst werden, die folgende Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Bei Veranstaltungen mit nummerierten Sitzplätzen ist auch die Angabe der Sitzplatznummer zu hinterlegen. Die Anwesenheitsliste ist für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vollständig auszuhändigen. Spätestens zwei Monate nach Ende der Veranstaltung sind die Daten zu löschen.

Veranstaltungen

  • In geschlossenen Räumen sind Veranstaltungen mit maximal 250 Personen möglich. Ab dem 29. August 2020 erhöht sich die Zahl auf maximal 500 Personen. Im Außenbereich können Veranstaltungen mit maximal 1.000 Personen durchgeführt werden. Das von der Musikschule eingesetzte Personal zählt nicht dazu.
  • Sämtliche hier angeführte Vorgaben sind dabei einzuhalten.

Hygienekonzept

  • Die Musikschule muss ein Konzept erstellen, das die aktuellen Empfehlungen der allgemeinen Hygiene berücksichtigt und das auf Verlangen der zuständigen Gesundheitsbehörde vorzulegen ist. Die Behörden sind berechtigt, die Einhaltung der erweiterten Schutzmaßnahmen zu überprüfen und weitere Auflagen zu erteilen.

Informationen

  • In der Musikschule müssen Informationen zu den Schutzmaßnahmen und Abstandsregelungen gut sichtbar ausgehängt werden.

Zuwiderhandlungen

  • Bei Zuwiderhandlungen sind unverzüglich Hausverbote auszusprechen.

Gemäß § 4 Abs. 2 Nr. 16 ist es ab dem 28.05.2020 möglich, Musikschulen mit Ausnahme des Gesangsunterrichts für den Publikumsverkehr zu öffnen. Das heißt, dass unseren Empfehlungen entsprochen worden ist und nun auch der Unterricht mit Blasinstrumenten wieder durchgeführt werden kann.

Als Voraussetzung werden die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Zugangsbeschränkungen nach § 2 Abs. 1 angeführt. Das bedeutet konkret:

  • Beachtung der Hygienevorschriften entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts
  • 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören
  • verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime mit einem eigenen Hygienekonzept
  • Vermeidung einer Ansammlung von mehr als zehn Personen, insbesondere bei Warteschlangen von Besucher*innen
  • Information der Musikschulnutzer über gut sichtbare Aushänge
  • Zugangsbeschränkungen oder Einlasskontrollen, wenn die 1,5 Meter-Abstandsregelung nicht eingehalten werden kann
  • Ausschluss von Personen mit erkennbaren Symptomen einer COVID-19 Erkrankung oder jeglicher Erkältungssymptomen

Eine ausdrückliche Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung, wie etwa für Ladengeschäfte oder im öffentlichen Personennahverkehr, besteht auch mit dieser Verordnung für Musikschulen nicht.

Da aufgrund der 6. Corona-Verordnung die Musikschulen nun auch wieder öffentlich zugänglich sind, können unter den oben genannten Maßgaben (bis auf Gesang und damit auch Chor) auch die Orchester- und Ensemblearbeit sowie öffentliche Prüfungen und Konzerte durchgeführt werden.

Seit dem 2. Mai 2020 gilt die 5. SARS-CoV-Eindämmungsverordnung. Folgendes ist hier geregelt:

  • Nach § 4 Abs. 3 Nr. 14 dürfen weiterhin Musikschulen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden.
  • Entsprechend § 4 Abs. 6 ist hiervon abweichend eine Öffnung für Einzel- und Kleingruppenunterricht bis zu fünf Personen bei Einhaltung der Hygieneregeln nach § 1 Abs. 6 zulässig. Dieses gilt nicht für den Gesangsunterricht und den Unterricht mit Blasinstrumenten.
  • Die Hygieneregeln nach § 1 Abs. 6 sind wie folgt definiert:
    • Zwischen den Teilnehmenden (also sich allen in der Musikschule befindenden Personen) ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
    • Die anwesenden Personen müssen in einer Anwesenheitsliste erfasst werden, die mindestens den Vor- und Familiennamen, die vollständige Anschrift und die Telefonnummer enthalten muss. Die Liste ist von dem Veranstalter (also der Musikschulleitung) für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren und dem Gesundheitsamt auf Verlangen vollständig auszuhändigen. Spätestens nach zwei Monaten ist die Liste zu löschen.
    • Personen mit erkennbaren Symptomen einer COVID-19-Erkrankung oder jeglicher Erkältungssymptomen sind (vom Unterricht) auszuschließen.
    • Die Teilnehmenden müssen abgefragt werden, ob sie innerhalb der letzten 14 Tage aus dem Ausland zurückgekehrt sind oder ob sie in Kontakt zu Rückkehrenden standen oder Kontakt zu infizierten Personen hatten; diese Personen sind auszuschließen, soweit sie eine der Fragen mit ja beantworten.
    • Die Teilnehmenden sind aktiv und geeignet über allgemeine Schutzmaßnahmen wie Händehygiene, Abstand halten und Husten- und Nies-Etikette zu informieren.

Dieses bedeutet, dass mit dieser Verordnung für Musikschulen weder eine Mund-Nasen-Bedeckung noch eine Zugangsbeschränkung oder Einlasskontrolle vorgeschrieben ist.

Darüber hinaus sind auch die allgemeinen Hygieneregeln nach § 2 zu beachten, die zusätzlich Folgendes regeln:

  • Die Hygienevorschriften sind entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zu beachten.
  • Ein verstärktes Reinigung- und Desinfektionsregime, zu dem unter Beachtung der jeweiligen Gegebenheiten in der Einrichtung ein Konzept zu erstellen ist, welches die aktuellen Empfehlungen der allgemeinen Hygiene berücksichtigt