Immer mehr Kinder wirken für uns Lehrkräfte „verhaltensauffällig“. Sie sind unkonzentriert und verträumt, bewegungsunruhig bis schwer zappelig, vergesslich, ablenkend, haben kein Durchhaltevermögen, sind aufmüpfig und wirken provozierend, usw.. Nach einer solchen Unterrichtsstunde fühlt man sich als Lehrer eher als Animateur, als ewig Mahnender oder Beschäftigungstherapeut denn als Musikpädagoge. Oft bleibt man ratlos zurück: kann das Kind überhaupt etwas für sein Verhalten und braucht es nicht ernsthaft therapeutische Hilfe? Auch steht dann immer im Raum, was noch die Verantwortung des Musikpädagogen ist, und wie man ein gutes klärendes Gespräch mit den Eltern über das Verhalten des Kindes führen kann.
Es wird um die verschiedenen Verhaltensweisen der Kinder gehen, die Sie als Lehrkraft erleben. Und um einen Perspektivwechsel, der es Ihnen ermöglichen kann, eine gute Lernatmosphäre zu schaffen, die auch im Einvernehmen mit den eigenen pädagogischen Werten und den Vorstellungen der Eltern steht. Es werden konkrete Hilfen erarbeitet, die es möglich machen, den Unterricht für alle Beteiligten – Lehrer, Schüler, Eltern – leichter zu gestalten. Es wird aufgezeigt, wie besonders die Wahrnehmung dieser Kinder ist und welche Konsequenzen sich daraus für den Musikschulalltag ergeben.

– der „Zappelphilipp“: verhaltensauffällige Kinder – seelisch belastete Kinder (Scheidungskinder, Kinder mit Migrationshintergrund)
– Verbesserung des Lernumfelds/der Lernatmosphäre
– Perspektivwechsel im Umgang mit diesen Kindern
– spielerisch Lösungen, auch bei Konflikten, finden
– klärende Gesprächsführung mit den Eltern

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